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Zeitreise aus 50 Jahren Chorgeschichte

1968

Anfang der 60er Jahre trafen sich Freunde aus alter Schulzeit (Jahrgang 1944/45) in der damaligen Schutzgemeinschaft „Deutscher Wald“ wieder, in der man in geselliger Runde Volks- und Fahrtenlieder sang. Einige von ihnen waren bereits im Männerchor „Sangeslust“ Hünsborn und weitere folgten 1962/63. Die Freude am reinen Männergesang wurde hier gelebt und die gesangliche Grundlage für den späteren Erfolg geschaffen. Zeitgleich studierte Kunibert Koch von 1962 - 1966 am Robert-Schumann-Konservatorium in Düsseldorf Musik. Mit sieben Sangeskollegen und Freunden aus der Schutzgemeinschaft gründete er einen neuen jungen Chor und brachte sein Wissen und Können in die Gesangsgruppe ein. So folgten kleinere Auftritte und gestärkt von der enorm positiven Resonanz gründeten die 8 Sänger 1968 offiziell den Quartett-Verein Hünsborn. Dieser Name wurde erkoren, da man trotz der geringen Sängerzahl 4-stimmig singen konnte.

Die Gründungsmitglieder waren:

Kunibert Koch, Josef Quast, Bruno Halbe, Theo Wurm, Heinz Gokus, Alois Stahl, Walter Wurm, Franz-Josef Scherer

1969 - 1974

Als Kunibert Koch nun die Laufbahn eines Berufschorleiters eingeschlagen hatte sollte sich das Liedgut nicht nur auf Volkslieder beschränken. Am 30. August hatte der Quartettverein Hünsborn seinen ersten offiziellen Auftritt auf dem Sängerfest in Rhode. Gestärkt durch den erneuten Erfolg kamen kurz darauf 4 weitere Sänger (Paul Fischer, Heinz Rocholl, Heinz Hausmann, Hubert Halbe) hinzu, so dass der Chor auf eine Mitgliederzahl von 12 kam.

 

Als das Repertoire dann noch mit der russischen Legende „Die 12 Räuber“ vom Komponisten Alexander Imjatof erweitert wurde, war der Spitzname „12 Räuber“ geboren. Bereits im Oktober veranstaltete der junge Chor seine erste Reise. Das Ziel war Paris.

 

Die Jahre 1970 - 1974 waren geprägt von vielen erfolgreichen Auftritten und Konzertreisen. So stand im Juli 1970 eine Reise nach Meran in Italien sowie im darauffolgenden Jahr eine Fahrt nach Ebbs in Tirol an. 1971 vervollständigte Heinz Arns den Chor als 12. Sänger, da sich Kunibert Koch immer mehr aus dem Gesang zurückzog. Im März 1972 gestaltete der Quartettverein sein erstes eigenes Konzert, welches mit rund 550 Besuchern ein absoluter Toperfolg war.

12 Ruber Konzert 1972

Keine zwei Monate später begann am 18. Mai eine Reise durch Rumänien. Am 11. Mai 1973 wurde bereits nach 5 Jahren der Gründung die erste Schallplatte produziert. Zusammen mit dem befreundeten Männerchor aus Plettenberg-Böddinghausen stand am 12. - 21. April 1974 die wohl bislang weiteste Reise an: Nach Mexico! Highlights waren das Konzert im Alameda-Park sowie ein Auftritt im mexikanischen Fernsehen.


1975 - 1978

 

Nach einem etwas „ruhigerem“ Jahr 1975 stand am 30. Mai 1976 ein Wettstreit in Lindenholzhausen auf dem Programm, der mit Erfolg absolviert wurde. Eine Fahrt nach Österreich ins Kaunertal, die Erscheinung der Langspielplatte „Nachtgesang im Walde“ sowie mehrere Konzerte waren wohl die wichtigsten Ereignisse in 1976.

 

Bereits im ersten Monat des Folgejahres standen Konzerte in Dahl und Drolshagen an und weitere folgten. Abgerundet wurde das Jahr 1977 mit einer Fahrt nach Amsterdam. Fast monatlich standen 1978 Darbietungen an, aber Höhepunkt war die Ausrichtung eines eigenen Wettstreites zum 10-jährigen Chorjubiläum, welcher am 02. Juli stattfand. In 6 Klassen gaben 21 Chöre ihr bestes.

 

1979 - 1983

 

Heimatverbunden standen für die „12 Räuber“ immer wieder Auftritte in der näheren Umgebung an. Es zog die Sänger aber auch in die weite Welt. So unternahm man 1979 eine Tour nach Luxemburg und außerdem eine unvergessliche Konzertreise in die USA, Kanada und Island. Leider sollte es aber in diesem Jahr auch einen Umbruch der Freunde geben, denn Heinz Gokus verließ den Chor auf eigenen Wunsch. Mit Manfred Meurer konnte jedoch schnell ein würdiger Nachfolger gefunden werden, so dass der Quartettverein weiter mit 12 Sängern auftreten konnte.

 

In den Jahren 1980+1981 wurde das Repertoire, z.B. mit dem „Trommellied“, erweitert und zahlreiche Aufführungen gegeben. Mit der Einstudierung des „La Montanara“ im Jahr 1982 wurde ein weiteres sehr beliebtes Lied ins Programm aufgenommen. Die Fahrt nach London am 03. Juni 1982 war durch Bekannte aus Siegen entstanden, da der Kreis Siegen - Wittgenstein und die Kommune London Borough of Barnet seit 1951 eine historische Beziehung verbindet.

 

Nach einem Wettstreit am 12. September 1982 in Klein-Krotzenburg wurde eine Fahrt nach Wien für die erste Dezemberwoche organisiert, da der Chor eine Einladung des Verkehrsvereins der Stadt Wien erhalten hatte. Zurück in Hünsborn wurde am 11. Dezember ein erneutes Konzert gegeben.
Vom 07. - 15. Oktober 1983 stand eine Reise nach Rom auf der Agenda. Ein Konzert in der Lateranbasilika, die die Kathedrale des Bistums Rom und eine der sieben Pilgerkirchen ist, verfolgten rund 1.700 Menschen. Dies war wohl einer der absoluten Höhepunkte in der Geschichte der 12 Räuber.

 

1984 - 1985

 

Nachdem im April 1984 die Noten des wohl jedermann bekannten Liedes „Aus der Traube in die Tonne“ erworben wurden, stand ein Wettstreit am 01. Juli in Rommersheim an. Der hier gewonnene Pokal wurde aber von einem anderen Chor kurzerhand entwendet, aber spontanerweise bei einer der Proben im Vereinslokal wieder übergeben. Am 15. Juli 1984 verstarb ein großer Förderer der 12 Räuber: der damalige Landrat Horst Limper. Hiermit sprechen wir ihm nochmals unsere Anerkennung aus. Auf Einladung des Südwestfunks wurde bei der Radiosendung „Fröhlicher Alltag“ gemeinsam mit dem Star-Trompeter Walter Scholz Ende Oktober musiziert.

 

12 Ruber Auftritt 1985Eine weitere Einladung für den 01.+02. Februar 1985 des SF1 erhielt der Chor zum 50-jährigen Jubiläum der Hexenzunft Offenburg. Gemeinsam mit Walter Scholz, Tony Marshall und vielen weiteren Akteuren wurde dieses untermalt. Da wohl nun auch andere Sender auf den Quartettverein aus Hünsborn aufmerksam wurden, folgte eine weitere Einladung vom Bayerischen Rundfunk für die Fernsehsendung „Weißblaue Hitparade“ am 26.+27. April in Erlangen. Mit dabei waren u.a. Maria & Margot Hellwig, Max Grießer, Nicole mit „Ein bisschen Frieden“ und Walter Scholz, mit dem im selben Jahr die Lang-spielplatte „Post im Walde“ aufgenommen wurde.


 

1986 - 1990

 

Am 15.+16. März 1986 gaben die 12 Räuber ein Konzert in Rommersheim auf Einladung des dortigen Männergesangvereins. Im Oktober folgten Fernsehaufnahmen beim Saarländischen Rundfunk auf der Burg Greifenstein. Nach weiteren Auftritten im Sauer- und Siegerland stand kurz vor Weihnachten noch eine Fahrt nach Münster an.

 

Das Top-Event 1987 war wohl die USA-Reise vom 15.07. - 01.08. auf Einladung des Rheinischen Gesangvereins aus Chicago. Der Hintergrund lag darin, dass es einen Ort in Michigan namens Westphalia gibt, der 1836 von einer Gruppe deutscher Katholiken aus dem Sauerland unter der Leitung des späteren katholischen Generalvikars von Chicago, Anton Kopp, gegründet wurde. Somit wurde in diesem Ort ein Konzert als Botschafter des Kreises Olpe gegeben. Aufgrund der nun örtlichen Nähe wurde ein weiteres Konzert auf dem German-Festival in Milwaukee, welches über 5 Tage dauert und von ca. 100.000 Menschen besucht wird, gegeben.

 

1988 stand ganz im Zeichen des 20. Geburtstages, welches am 29.+30. April gefeiert wurde. Am 22.+23. August reiste der Rheinische MGV aus Chicago mit über 70 Teilnehmern in Hünsborn an und man veranstaltete ein gemeinsames Konzert in der Aula des Konrad-Adenauer-Schulzentrums in Wenden und bot den Gästen einige heimische Aktivitäten. Passend zur Weihnachtszeit wurde im Vorfeld die neue LP „Weihnachtszauber“ veröffentlicht.

 

Ende April 1989 wurde gemeinsam mit Walter Scholz ein Konzert in Hünsborn gegeben.

 

Anfang 1990 baute man das Liederrepertoire mit „Niemals vergeß ich den Tag“ aus. Dieser Titel wurde als Name für die neue CD ausgewählt, die zum 25-jährigen Bestehen produziert werden sollte.

 

1991 - 1994

 

Die ersten beiden Jahre dieses Kapitels wurden somit der Produktion der neuen CD gewidmet, die im Dezember 1992 veröffentlicht wurde. Im Mai 1993 wurde im Werksgasthaus in Kreuztal-Eichen, gemeinsam mit einem Frauenchor aus Jekaterinburg in Russland, ein Konzert veranstaltet.

Dieses sollte aber leider der letzte größere offizielle Auftritt in dieser Besetzung sein, denn 14 Jahre nach dem ersten Sängerwechsel hörten weitere Mitglieder auf. Aus dem befreundeten Männer- und Kirchenchor fanden sich schnell neue „Nachwuchs-Räuber“, die in die Fußstapfen der Vorgänger traten, um den Chor zu vervollständigen.

 

Auf Einladung des Mineralwasser-Herstellers -Huber- fand vom 13.-15. August 1993 eine Fahrt in den Schwarzwald mit einer Stadtbesichtigung in Straßburg statt. Weitere Konzerte und Auftritte folgten bis Ende 1994.

 

 

1995 - 2004

 

rbmaltHighlight in 1995 war der Internationale Chorwettbewerb auf Malta, der mit Bravour gemeistert wurde.

Die beiden Folgejahre galten u.a. der Vorbereitung zum 30. Geburtstag, der am 21.11.1998 mit einem Galakonzert unter Mitwirkung des Kammersängers Gunther Emmerlich gefeiert wurde.

 

1999 wurde nachträglich zum Jubiläum die neue CD „Erinnerungen“ veröffentlicht, bei der zu diesem Zeitpunkt 14 Sänger mitwirkten.

 

Am 21. Mai 2000 untermalte der Quartettverein den „Tag der offenen Tür“ bei der Fa. WeberHaus sowie Ende August die Alphornmesse auf dem Ettelsberg, Willingen. Im Oktober wurden neue Westen erworben, mit denen die Räuber beim MGV Balve den ersten Auftritt hatten. Im Dezember wurde die LP „Weihnachtszauber“ neu auf CD produziert.

 

Ende März 2001 hatten die 12 Räuber einen Auftritt in der Krombacher Brauerei, da eine Feier zur Verabschiedung von Herrn Günter Heyden (langjähriger Geschäftsführer) gegeben wurde.

 

In den Folgejahren bis 2004 standen viele Auftritte auf dem Programm, wie z.B. beim MGV Holzhausen und dem MGV Bad Orb, am 16. Dezember 2004.


 

2005 - 2007

 

Dieses Kapitel startet mit der Reise nach Sorrent im Südwesten Italiens und neben den vielen Auftritten wurde die „Frohe Stunde“ ins Leben gerufen, um Menschen überwiegend in Altersheimen eine Freude zu bereiten.

 

Einer der schwierigsten Abschiede in der Geschichte der 12 Räuber war wohl 2006, da Kunibert Koch seine Aufgabe als Chorleiter aus persönlichen Gründen leider nicht mehr ausüben konnte. Da sich Zeiten bekannterweise ändern, sollten die Räuber nun weiblichen Zuwachs erhalten. Mit Elisabeth Alfes-Blömer, die bereits mit 7 Jahren bei Kunibert Koch ihren ersten Klavierunterricht genommen hat, wurde eine mehr als kompetente Nachfolgerin gefunden. Sie beendete 1991 ihr Studium an der Hochschule für kath. Kirchenmusik und Musikerziehung in Regensburg und ist seit 1996 Chordirektorin im FDB.

12 Ruber Kunibert 2006 II

Bereits im selben und darauffolgenden Jahr wurde das Repertoire deutlich ausgebaut, denn zum 40. Geburtstag in 2008 sollte eine neue CD veröffentlicht werden.

 

2008

 

Passend zum Chorleiterwechsel wurde das Lied „Frauen sind anders“ einstudiert und dies sollte der Titel der neu-produzierten CD sein. Um aber auch optisch für den bevorstehenden 40. Geburtstag passend gekleidet zu sein, wurden die Sänger im Juni mit neuen Smokings ausgestattet. Am 13. September fand das Galakonzert zum Jubiläum statt, bei dem Kunibert Koch offiziell verabschiedet und zum Ehrenchorleiter ernannt wurde. Dieser Abend bleibt wohl allen Besuchern und Akteuren durch die abwechselnden Darbietungen der 12 Räuber sowie des Tenors Stefan Lex mit dem Ensemble Pomp-A-Dur noch lange in Erinnerung.

Ein besonderer Dank galt an diesem Abend den noch aktiven Gründungsmitgliedern: Heinz Hausmann, Franz-Josef Scherer, Alois Stahl und Walter Wurm.

 

Heinz Hausmann und Alois Stahl beendeten im Folgejahr ihre Sängertätigkeit. Durch vorausschauende Planung wurden bereits 2004 Nachfolger für die verdienten Sänger gefunden.

 

2009 - 2010

 

Eine Radioübertragung stand am 20. September 2009 auf dem Programm. In der Sendung „Matinée“ vom WDR 4, die zum 3. Hafenfest im Naturfreibad Müsen ausgestrahlt wurde, traten u.a. auch die Mannheimerin Joy Fleming und Jürgen Renfordt auf.

 

Bereits im selben Monat flogen die Räuber nach Barcelona, um am internationalen Volksliederwettbewerb „Europa, Deine Lieder“ teilzunehmen. In der Kathedrale „Santa Maria del Pi“ traten Chöre aus vielen Nationen auf, wobei ein Chor aus dem Iran wohl die weiteste Anreise hatte. In der Kategorie der 12 Räuber war auch ein hochkarätiger Frauenchor aus Polen, deren Sängerinnen den Gesang auf einem Internat studierten, vertreten. Dieses spürte man deutlich und so wurde eher die Silber-Medaille angestrebt. Nicht beirrt, wurden alle Lieder zum Besten gegeben und bei der Siegerehrung konnte man es kaum glauben, dass man mit 92,6 Punkten die Gold-Medaille gewonnen hatte.

Neben vielen Konzerten, war der Wettstreit in Dexheim, der zum 125-jährigen Bestehen des MGV Einigkeit gegeben wurde, wohl das Highlight in 2010. Neben allen ersten Plätzen in der Klasse erzielte man mit 171 Punkten die Tagesbestleistung von insgesamt 28 Chören.


 

2011 - 2013

 

In der Jahreshauptversammlung am 30. Dezember 2010 trat der bisherige 1. Vorsitzende „Josef Alfes“ (Mitte) zurück. Aufgrund der immer mehr werdenden Arbeiten wurde ein komplett neuer Vorstand mit Wolfram Arns (2. von links) an der Spitze gewählt. Dieses gab der Chor dann Anfang Januar 2011 bekannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgrund des Erfolges zum 40. Geburtstag 2008 wurde am 17. September 2011 ein erneutes Galakonzert mit Stefan Lex und Pomp-A-Dur sowie der Sopranistin Christiane Linke gegeben. Dieses Event wurde dem Gründungsmitglied „Walter Wurm“ (2. von links) gewidmet, der den Chor schweren Herzens kurz danach verließ.

Auch für diese tragende Stimme konnte ein würdiger Nachfolger gefunden und somit die Sängerzahl von 12 aufrechterhalten werden. Flexibilität und Spontanität waren schon immer positive Eigenschaften der Räuber. So auch im Dezember 2011, wo sie kurzerhand bei der WDR-Fernsehsendung „Lokalzeit“ für jemand anderen einsprangen und somit förmlich die Sendung retteten.

 

Mit einem Konzert am 24. März in Altenkleusheim, der Teilnahme am Sängerfest in Iseringhausen startete das Jahr 2012. Trotz sommerlichen Temperaturen im Frühling, wurden die Lieder für die neue Weihnachts-CD „Frohe Weihnachten“ einstudiert und aufgenommen, die im Oktober der Presse mit Produzent Jürgen Bruch vorgestellt wurde.

 

Diese wurde erfolgreich im Dezember beim Adventskonzert der Hünsborner Chöre sowie dem Weihnachtskonzert in Lenhausen vermarktet und bis heute stark nachgefragt.

 

Nach einer Teilnahme beim Konzert des MGV Kredenbach am 20.04.2013 stand eine Reise zu den befreundeten Alphornbläsern aus Brunnen in der Schweiz am Vierwaldstättersee im Mai an. Eine große Ehre wurde den Räubern zu teil, als sie einige Lieder im Kloster Einsiedeln vortragen durften. Die dortigen Besucher waren von dem kleinen Chor absolut begeistert und bestätigten dies mit einem großen Applaus.

 

2013 - 2014

Zurück aus der Schweiz fand neben der alljährlichen Mitgestaltung des Abendgottesdienstes in Düdinghausen die Alphornmesse auf dem Ettelsberg statt. Ein Konzert mit Intermezzo Buschhütten stand am 04. November 2013 im Terminkalender.

 

Die Zeit verging und so bereitete man sich erneut auf ein Galakonzert vor, welches am 27. September 2014 stattfinden sollte. Bei diesem Event wollte man den Zuhörern nun ein neues Highlight bieten und so engagierte man das Ensemble „Schöne Mannheims“, die mit Witz und Charme den Abend vervollständigten. Am 30. November nahm der Quartettverein Hünsborn an einem Benefizkonzert des Lions Club Siegen teil.


 

2015 - 2017

 

Durch Freunde aus Hünsborn, die es aber bereits vor vielen Jahren nach Frankreich gezogen hatte, wurde eine Konzertreise nach Nantes durchgeführt. Zwei Auftritte mit einem ansässigen gemischten Chor und einem Musikensemble sowie verschiedene Besichtigungen bildeten den Rahmen für die 4-tägige Fahrt.

 

Am 24. Oktober haben die 12 Räuber das Herbstkonzert von ProMusica aus Dreis-Tiefenbach mitgestaltet sowie das Weihnachtskonzert am 13. Dezember des Hünsborner Pfarr-Cäcilien- und Kinderchores.

 

Ausrichter eines Chorfestivals am 25. April 2016 war der MGV Birken-Honigsessen, bei dem der Quartettverein nicht fehlen durfte. Ein besonderes Klangerlebnis stand im Oktober in der Balver Höhle an, in der die Räuber das Chorkonzert des dortigen Männerchores mitgestalteten. Aufgrund des enorm positiven Feedbacks eines Konzertes vor vier Jahren lud uns der Chor aus Lenhausen erneut zu ihrem Weihnachtskonzert ein.

 

Mehrere Auftritte und Konzerte wurden 2017 gegeben, wobei die Konzerte am 03.09. beim MGV Willingen, am 26.10. in Neheim-Hüsten sowie am 03.12. in Himmelpforten bei Hamburg besonders zu erwähnen sind.

 

2018

 

So schnell vergeht die Zeit und die Vorbereitungen auf das bevorstehende Jubiläum liefen bereits Ende des Vorjahres auf Hochtouren an. Dennoch wurden gerne Einladungen angenommen, besonders von VocalArt aus Ottfingen, deren Konzert am 06. März in der Aula des Konrad-Adenauer-Schulzentrums mitgestaltet wurde. Kurze Zeit später fand von der Musiksendung „Im Takt - Das Chormagazin“ ein Online-Voting statt, wobei die 12 Räuber mit dem Lied „Schutzengel“ den 1. Platz erzielen konnten. Auf diesem Weg bedanken wir uns bei allen Votern recht herzlich!

 

Ein herzlicher Dank allen Förderern und Freunden, die den Chor über all die Jahre unterstützt haben. Besonders erwähnen wir die Firmen Hoesch und Krombacher Brauerei, die ehemaligen Landräte Horst Limper und Hans-Peter Klein, den jetzigen Landrat Frank Beckehoff sowie unseren verstorbenen Freund Gottfried Bitterlich.

 

Eine besondere Ehre gilt vor allem unseren verstorbenen Sängern, denen wir hiermit unsere Anerkennung aussprechen: Paul Fischer, Heinz Rocholl, Heinz Arns, Hubert Halbe und Heinz Hausmann